Mittwoch, 9. März 2016

Cebu - Insel Bohol

Am Sonntag morgen sind wir vom Flughafen Cebu erst einmal ins Hotel gefahren. Am späten Nachmittag, nachdem die Hälfte ausgeschlafen hatte, sind wir in die Innenstadt gelaufen und haben dort den Abend verbracht.
Am Montag haben wir um 5 Uhr das Hotel verlassen und sind zum Hafen, um die Fähre nach Tagbilaran auf der Insel Bohol zunehmen. Nach einer Stunde Fahrt und etwa der Hälfte der Strecke, hatte die Fähre einen Motorschaden und wir mussten umkehren und zurück nach Cebu.
Zurück in Cebu ging es dann mit einer anderen Fähre endlich nach Tagbilaran. Dort haben wir uns gleich 6 Motorroller für 6 Tage gemietet und sind die Küstenstraße nach Guindulman gefahren. Dort haben wir ein sehr sehr schönes Dive Resort gefunden und der Deutsche Betreiber hat uns ein günstiges Angebot für zwei Bungalows gemacht. Am Dienstag ging es weiter nach Anda. Hier haben wir am weißen Sandstrand gechillt, lecker gegessen und einen Wasserfall erkundet.

1. Fähre nach Bohol


2. Fähre :-)



Coco White Beach Dive Resort

Anda





White Beach Anda

Sonntag, 6. März 2016

Melbourne - Singapur - Cebu

Urlaub und Freunde besuchen auf den Philippinen

Nach 7 Wochen allein Reise und der anstrengenden Farmarbeit ist es Zeit für einen Urlaub und für ein Wiedersehen mit ein paar Freunden.

Am Freitag, 4.3. ging es mittags von Melbourne nach Singapur zurück. Dort bin ich vom Flughafen nochmal in die Innenstadt gefahren. Ich wollte eigentlich nur etwas essen und die Wartezeit bis zum Anschlußflug zu überbrücken.
Allerdings hat mich dann Singapur mit einem Jazzfestival und dem Lichtkunstfestival am Marina Bay Sands überrascht. Also habe ich den Abend dort verbraucht, chillige Jazzmusik gehört und die verschieden Lichtshows angesehen.

Zurück am Flughafen Singapur wollte ich nach Cebu ein-checken. Allerdings durfte ich nicht ein-checken, da ich kein Anschlußflug nachweisen konnte. Also habe ich das günstigste Flugticket gebucht was es gab (1.7.16 von Manila to Kota Kinabalu für 30€).
Mit dem Ticket konnte ich dann problemlos ein-checken.

In der Nacht flog ich weiter nach Cebu City (Philippinen). Dort angekommen um 6 Uhr habe ich meinen Rucksack im Hotel abgestellt und bin wieder losgezogen und habe die Stadt angesehen.

Freunde überraschen
Da ich wusste, dass ein paar Freunde am Sonntag in Cebu ankommen und für 3 Wochen Urlaub hier machen, habe ich mich bereits auf der Erdbeer Farm entschlossen, mich der Gruppe anzuschließen und sie zu überraschen.
In der Nacht zum Sonntag bin ich zum Flughafen von Cebu gefahren und habe die Lieben in Empfang genommen.
Die Überraschung ist gelungen :-)

Jetzt werden wir zu sechst weiterreisen und Cebu und einige Inseln unsicher machen. Ich freue mich riesig wieder ein paar bekannte Gesichter um mich zu haben.
Auf einen schönen unvergesslichen Urlaub 2016!

Buchungen Flüge & Unterkünfte
Die Flüge habe ich bereits auf der Strawberry Farm über eine App mit meinem Smartphone gebucht. Wie simple es doch heute ist, einfach einen Flug in ein anderes Land zu buchen. Bezahlt wird über die Kreditkarte und die Flugtickets kommen per E-Mail aufs Handy. Ich liebe diese Möglichkeit!
Wie war das früher, ich kenne noch die Zeiten in dem man sich im Reisebüro eins zwei Stunden beraten lassen hat.
Heute brauche ich 10 min. für die Buchung eines Fluges und Unterkunft. Ja auch die Hostels habe ich meistens über eine App gebucht.

Flughafen Melbourne, im Hintergrund ein neuer 787 Dreamliner mit dem ich geflogen bin. Es gab WiFi während des Fluges!

so liebe ich fliegen, 3 Plätze für mich alleine - hinlegen und schlafen oder einen Film ansehen

Singapur again, diesmal mit einem Jazzfestival & Lichtkunstfestival


nach 2014 zurück im Land der Jeepneys

Abholung am Airport, keiner ahnt etwas :-)

Samstag, 5. März 2016

Bye bye Australia

Und so schnell ging die Zeit vorbei.
Am Freitag, 4.3. was time to say goodbye lovely Australia.

Ich mache erstmal Urlaub :-)
Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Ich komme wahrscheinlich Ende des Jahres mit einer Bekannten aus München oder mit einer Freundin aus Hamburg wieder nach Down Under.

Es war eine sehr schöne Zeit mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen.

Donnerstag, 3. März 2016

Melbourne

Mit dem Nachtbus bin ich am Montag, 29.2. von Adelaide nach Melbourne gefahren. Nach 10 Stunden Fahrt (mit wirklich nur einem Busfahrer) sind wir um 6 Uhr frühs in der Hauptstadt von Victoria angekommen. Coolerweise konnte ich auch schon im Hostel einchecken und die Stadt ohne Rucksack erkunden.
Am ersten Tag bin ich bewaffnet mit einem Stadtplan (ja so etwas gibt es noch im Zeitalter von Smartphone) kreuz und quer durch die City gelaufen und bin mit der kostenfreien Tram 35 umhergefahren (Melbourne hat das größte Straßenbahnnetz der Welt).
Am nächsten Tag war ich im Melbourne Zoo. Ist ganz nett gewesen, allerdings kenne ich den Australia Zoo von Steve Irwin. Das ist leider eine ganz andere Liga und sehr zu empfehlen.
Am Abend war ich dann auf dem Queen Victoria Night Market. Neben cooler Musik von einigen Bands, gab es viele internationale Speisen (auch aus einigen Food Trucks).
Heute morgen war ich noch einmal dort und habe mir das normale Marktgeschehen angesehen.
Am Nachmittag habe ich mich dann einer Free Walking Tour durch Melbourne angeschlossen. Das ist wirklich ein tolles Konzept. Einheimische Leute, führen Touristen durch die Stadt, erklären vielen Sehenswürdigkeiten und zeigen ihre schönsten Plätze. Und das kostenfrei, ein Trinkgeld am Ende ist aber gern gesehen.
Diese Tour war wirklich spitze und hat mich an einige noch nicht gesehene Plätze geführt. Besonders der Unterschied zwischen moderner Architektur und den alten Gebäuden, sowie die vielen kleinen Gassen mit Graffiti und Street Art waren eindrucksvoll.

Mein Eindruck von Melbourne, eine wirklich tolle Weltstadt und tatsächlich gefällt auch mir es besser als Sydney, da es einfach mehr zu bieten hat.




unser Guide Alex vor dem Bahnhof Flinders Street


Princess Theatre

City Circle Tram 35

State Library of Victoria

Queen Victoria Night Market


zwei coole Affen @Melbourne Zoo






ein Stück Heimat

Chinatown

und mitten in Chinatown noch mehr Heimat

The Old Treasury Building, im Keller wurde das Gold aufbewahrt, während des Goldrausches. Und als Melbourne die Hauptstadt von Australien war, diente es als Regierungssitz für den Premierminister.


alt und neu nebeneinander

auch in Melbourne habe ich deutsche Spuren gefunden

ein Gebäude im Gebäude, sehr cool

Melbourne Star Observation Wheel

Montag, 29. Februar 2016

Myponga - Adelaide - Melbourne

Auf nach Melbourne!

Endlich habe ich es geschafft oder besser gesagt, überstanden. Die letzte Woche hat mich doch ganz schön Kraft gekostet. Ich bin es einfach nicht gewöhnt, körperlich zu arbeiten. Bei Regen, Wind, Sonne - bei jedem Wetter mussten wir frühs aufs Feld. Aber so ein Tag an der frischen (meist warmen) Luft ist mal etwas anderes als im Büro.
Am Mittwoch waren wir zu fünft im nächsten Dorf/Stadt (Myponga) und haben uns ein paar Bier von der kleinen ortsansässigen Brauerei gegönnt (9$ je Glas = fast 6€!)

Heute nach der Arbeit, hat mich freundlicherweise eine Backpackerin von der Farm nach Seaford zum Bahnhof gefahren. Dann ging es mit dem Zug wieder zurück nach Adelaide.

Aktuell sitze ich im Nachtbus nach Melbourne. Gleich überqueren wir die Grenze von South Australia nach Victoria und somit auch wieder eine Zeitzone. Nach 10 Stunden Fahrt sollten wir morgen im 6 Uhr ankommen. Dann ab ins Hostel, Rucksack abstellen und eine der schönsten Städte Australiens, ach was sage ich, der Welt ansehen.
Es haben mir schon so viele gesagt, dass Melbourne schöner sein soll als Sydney. Und ich finde Sydney schon unglaublich schön.
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Und hier mal wieder ein paar Eindrücke/Beobachtungen.
Die Bierflaschen in Australien lassen sich ganz einfach aufschrauben. Obwohl es sich um normale Kronkorken handelt, kann man sie aufdrehen und auch wieder zudrehen. So einfach, warum haben wir das nicht?

Gestern oder vorgestern ist mir das erste mal richtig bewusst geworden, das sich die Sonne anderes herum dreht. Hier das deutsche Sprichwort für Australien:
Im Osten geht die Sonne auf, im Norden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen und im Süden ist sie nie zu sehen. 
Und nochmal zum Einkaufen bzw. den Öffnungszeiten. Gestern, Sonntag, kam der Lieferdienst vom Supermarkt. Und ich dachte so, hääääh es ist doch Sonntag, wieso kommt der heute. Bis mir wieder einfiel, ach ja, ich bin in Down Under :-) hier ist das ganz normal.
Sehr viele Australier bezahlen fast alles mit Kreditkarte. Daher ist das Bezahlsystem weiter entwickelt als bei uns. Du kannst wirklich in jedem Geschäft mit Karte zahlen und das sogar kontaktlos. Du hältst die Kreditkarte einfach auf das Bezahlterminal und fertig. Finde ich auch sinnvoll und es spart Zeit.
Zur Busfahrt: Wir haben nur einen Busfahrer für die 10 Stunden Fahrt. Ist irgendwie merkwürdig, entweder steigt noch ein Fahrer später ein oder der Fahrer trinkt viel Kaffee.

Feierabend Bierchen, im Hintergrund ist ein See und um den See herum springen Kangaroos

 von der Farm nach Seaford

 Sightseeing in Adelaide

deutsche Spuren gefunden

endlich wieder Pizza :-)

Bus nach Melbourne, mit Andy aus Nevada & einigen anderen sehr netten unterhaltsamen Reisebekanntschaften

Dienstag, 23. Februar 2016

Strawberry Farm

11 Tage auf einer australischen Erdbeer Farm!

Am Donnerstag, 18.2. bin ich von Adelaide mit dem Zug nach Seaford gefahren (1h Fahrzeit). Dort hat mich der Farm-Manager abgeholt und zur 15 min. entfernten Farm gebracht.
Auf der Farm gibt es eine Fabrikhalle in der die Erdbeeren gesäubert und verpackt werden. Weiter gibt es ein Schlaf/Essens/AufenthaltsHaus und einige Baucontainer mit jeweils einem Doppelstockbett. In so einem tollen Container schlafe ich. In den ersten drei Nächten war es wirklich sehr kalt (12 Grad), da ich nur eine dünne Decke und einen noch dünneren Schlafsack dabei habe (Mitgefühl erwünscht!).

Auf der Farm selbst sind gerade ca. 20 Backpacker aus aller Welt. Frühs kommen immer noch ca. 20-30 Leute mit dem Auto zur Farm.

Ein normaler Arbeitstag für die Picker/Pflücker
Frühs um 6 Uhr geht's raus aus den Federn und um 6:45 Uhr, wenns hell wird, ist Arbeitsbeginn. Jeder schnappt sich einen Wagen und zieht los durch die Erdbeer Reihen. Mein Durchschnitt in den ersten Tagen lag bei 110 kg pro Tag. Gepflückt wird bis ca. 18/18:30 Uhr. Dann duschen, essen und ins Bettchen bzw. Containerchen.
Wer allerdings nach den 12 Stunden noch nicht genug hat bzw. Geld braucht, geht in die Fabrikhalle und hilft dort weiter.
Auch ich habe dies einmal gemacht und noch bis 22 Uhr den Strunck/Kopf von den Erdbeeren abgeschnitten.

Jeden dritten Tag entfernen wir die neuen Triebe von den Pflanzen. Dies dauert meistens nur 6 Stunden.

Da es hier nichts zukaufen gibt, esse ich seit 5 Tagen meine mitgebrachten Nudeln (Pasta und InstantNudeln). Gestern habe ich mit einem Kollegen bei einem Online Supermarkt bestellt. Hoffentlich kommt das Zeug bald, damit ich am 7. Tag mal etwas anderes essen kann :-)

Ich werde noch bis Montag auf der Farm arbeiten und dann nach der Arbeit irgendwie zurück nach Adelaide fahren. Dort will ich den Nachtbus nach Melbourne nehmen. Mal schauen ob das so klappt. Ich bin selbst gespannt, wie ich hier wegkomme.
Bis bald.

Im Hintergrund kann man links die Container sehen, in der Mitte das andere Haus und rechts die Halle. Und davor Erdbeeren, Erdbeeren und Erdbeeren.